Physio-Training

Die häufigste Ursache von Rückenschmerzen sowohl bei jüngeren Leuten als auch aktiven älteren Freizeitsportlern ist ein Ungleichgewicht der Muskulatur im Rumpfbereich die zu einer schmerzhaften Überlastung der Wirbelsäulengelenke und wiederholten Blockierungen dieser Gelenke führt. Dabei führt die osteopathische, manualtherapeutische oder chiropraktische Lösung dieser Blockaden oft zu einer zwar schnellen aber meist nur vorübergehenden Besserung. Wegen der bestehenden muskulären Ungleichgewichte kommen die Blockierungen schon ausgelöst von einfachen Alltagsbewegungen meist wieder, und mit ihnen die Beschwerden. Es ist also nicht so, das nur ein „starker Rücken“ gegen Schmerzen gefeit sei, es müsste besser heissen: „nur das richtige Kräftegleichgewicht macht den Rücken stabil und schmerzfrei“. Durch lange bestehende Ungleichgewichte kommt es in mittlerem bis höheren Lebensalter oft zu Verschleisserscheinungen im Bereich der Wirbelsäule. Dabei besteht jede einzelne Wirbelverbindung in der Wirbelsäule aus 3 „Säulen“ die die Last des Körpers tragen: einer Bandscheibe vorne und jeweils 2 Wirbelgelenken hinten. Zwischen der Bandscheibe und den Wirbelgelenken befinden sich rechts und links die beiden Austrittsöffnungen für jeweils einen Spinalnerv, unterhalb der Lendenwirbel vereinen sich mehrere Spinalnerven zum bekannten Ischiasnerv. Wenn einer der am Ischiasnerv beteiligten Nervenstränge bei seinem Austritt aus der Wirbelsäule entweder von einer nachgebenden und sich vorwölbenden Bandscheibe oder einem durch den Verschleiss angeschwollenen Gelenk gedrückt wird kommt es zu Schmerzen im Verlauf oder im Zielgebiet des Nerven, die Medizin nennt solche Beschwerden abgeleitet vom lateinischen Wort für die (Nerven-)Wurzel „radikulär“. Interessanter Weise ist die Bandscheibe dabei nach unserer Erfahrung häufiger Opfer als Täter: Oft kommt es lange vor dem Nachgeben der Bandscheibe zu einem Verschleiss in den Wirbelgelenken der zu einer Statikverschiebung zu Lasten der Bandscheibe führt. Später gibt dann die Bandscheibe nach und drückt auf das Rückenmark oder die vorüberziehenden Nerven. Die beste Therapie und natürlich auch die beste Vorbeugung ist der (Wieder)-Aufbau der Rückenmuskulatur die dann wie ein Wagenheber sowohl die Bandscheibe als auch die Wirbelgelenke entlastet indem sie die Wirbel auseinander drückt und selbst ein Grossteil des Gewichtes des Körpers übernimmt, Bandscheiben und Gelenke können dann regenerieren. Übrigens haben Bandscheibenvorfälle, wenn sie nicht zu weit fortgeschritten sind, eine sehr hohe Selbstheilungsquote, ein Phänomen das dazu geführt hat, dass Neurochirurgen im Herausoperieren von herausdgedrückten  Bandscheiben sehr zurückhaltend geworden sind, zumal die Bandscheibe nach einer solchen Operation substanzgemindert ist, nur der vorbeiziehende Nerv profitiert wirklich, wenn auch oft nur vorübergehend. So wie für jeden Leistungssportler, egal welcher Disziplin , ein schonendes aber intensives Krafttraining Pflicht zur Verbesserung seiner Leistung und auch als Schutz vor Verletzung ist, sollte für jeden „Normalbürger“ und auch Freizeitsportler einer ausreichende und vor allem im richtigen Kräftegleichgewicht stehende Muskulatur am Rumpf eines der wichtigsten Anliegen seines Lebens sein. Um Ihre Muskulatur und Statik zu verbessern und zu erhalten ist es nie zu spät: Auch Senioren jeden Alters  profitieren schnell von schonendem gesundheitsorientiertem Krafttraining  und bauen innerhalb von Wochen Muskulatur auf!  Das Konzept des Physio-Trainings ruht auf 3 Säulen: Optimale Ausstattung mit Geräten der amerikanischen Firma MedX® und des David® Back Circle die die Gelenke perfekt führen und durch physiologische Kraftkurven vor Überlastung schützen und dennoch die Muskulatur besser trainieren als es ohne Geräte geht, eine Verbesserung auch der Herz-Kreislauf Funktion und gesunde Gewichtskontrolle durch Aufwärmtraining an pulsgesteuerten Fahrrädern bzw. Langlaufübungsgerät und nicht zuletzt die fachlich optimale Betreuung durch Physiotherapeuten unter sportärztlicher Mitbetreuung. Die Einrichtung unterscheidet sich absichtlich von Fitness Studios, es gibt keine riesigen unpersönlichen Räume, keine Spiegel, keine Bar, keine Sauna, die Umkleide und Dusche sind sehr einfach gehalten. Dafür wird Wert auf optimale Betreuung und entspanntes konzentriertes Üben gelegt. Gesetzliche und private Kassen übernehmen bei entsprechenden Indikationen die therapeutischen Übungen an den Geräten.