Durchblutungsstörungen in den Beinen

Durchblutungsstörungen in den Beinen

Diese Krankheit ist auch als "Schaufenster" Krankheit bekannt, da viele Patienten schon nach einer mehr oder minder langen Gehstrecke Schmerzen in den Muskeln der Beine bekommen, was sie zum Stehenbleiben nötigt. Dafür bietet sich dann das nächste Schaufenster an. Der korrekte medizinische Begriff ist "AVK" oder arterielle Verschluss Krankheit, wobei man je nach dem Ort der gefässverengung entweder in den Füssen, Waden, Oberschenkeln oder der Gesässmuskulatur Krämpfe bekommt. Häufig halten Patienten Störungen der Nerven (zum Beispiel durch Druck auf Nerven bei Bandscheibenerkrankungen oder Wirbelsäulenverschleiss etc.) wegen der auftretenden Missempfindungen für Durchblutungsstörungen. Die Unterscheidung lässt sich ärztlich gut durch körperliche Untersuchung und Doppleruntersuchungen der Arterien treffen.

Die Behandlung von Durchblutungsstörungen erfolgt im Bereich der konventionellen Medizin unter anderem durch Verringerung von Risikofaktoren (Rauchen, Cholesterin, Bluthochdruck) sowie Bewegungstraining. Ausserdem stehen medikamentöse Massnahmen und in schwereren Fällen auch "invasive" Massnahmen (z.B. Stents, Bypass, Gefässersatz) zur Verfügung.

Die Komplementärmedizin bietet eine Reihe von unterstützenden Massnahmen, für uns hat sich die intravenöse Sauerstofftherapie nach Regelsberger am effektivsten und wirkungsvollsten erwiesen, vor allem bei Verengungen in den feinsten Arterien (small vessel disease), bei denen die konventionellen Massnahmen nicht so gut wirken.